Aufwärmen vor dem Joggen: Das sind die acht besten Übungen

Wie du dich richtig fürs Joggen aufwärmst

Das richtige Aufwärmen vor dem Joggen schützt dich vor Verletzungen und steigert deine Leistungsfähigkeit.

Darüber hinaus verbesserst du deine Laufökonomie.

Bevor du jedoch deine Aufwärmübungen ausführst, musst du wissen, wann der passende Zeitpunkt dafür gekommen ist.

Während der Einlaufphase oder doch lieber in einem separatem Warm-Up?

Und welche Gelenke und Muskulatur sollten beim Erwärmen im Fokus stehen?

Lies weiter und ich verrate dir, wie du dich richtig aufwärmst, inklusive der acht besten Übungen für den Ober- und Unterkörper.

Richtiger Zeitpunkt und wichtige Körperbereiche beim Aufwärmen vor dem Joggen

Du kannst das Warm-up separat ausführen oder du integrierst passende Aufwärmübungen in den Einlaufprozess.

Das Wetter bietet dir eine erste Orientierungshilfe, um dich für eine von den beiden Varianten zu entscheiden.

An kalten Tagen kannst du dich zuerst innen aufwärmen und im Anschluss draußen laufen gehen. Dadurch vermeidest du gegebenenfalls, dass du auskühlst.

Investiere im Winter grundsätzlich mehr Zeit in die Erwärmung. Du bist auf eine längere Vorbereitungszeit angewiesen, um deinen Körper bei niedrigen Außentemperaturen auf eine angemessene Betriebstemperatur zu bringen.

Laufe dich bei normalen Temperaturen kurz ein und integriere die Aufwärmübungen vor dem Joggen in das Einlaufen.

Mit dem Leistungsstand eines Anfängers darfst du währenddessen erst einmal gehen und daraufhin langsam in schnellere Laufbewegungen wechseln.

In einer warmen Umgebung fällt es dir leichter, für spezielle Aufwärmübungen eventuell kurz zu stoppen und eine Laufpause einzulegen.

Du aktivierst mit den geeigneten Übungen beim Warm-up die richtigen Gelenke und die wichtigen Bestandteile der Körpermuskulatur.

Somit gehst du viel effektiver ins Joggen über, indem du dich auf entscheidende Körperzonen konzentrierst.

Wärme primär die folgenden Bereiche auf, um im Anschluss mit einem lockeren Gefühl und perfekt vorbereitet zu laufen:

  • Sprunggelenk
  • Knie
  • Oberschenkel
  • Gesäß
  • Schultern
  • Arme
  • Brustwirbelsäule

Umfassendes Warm-up für den kompletten Körper mit acht Aufwärmübungen

Vernachlässige neben deinem Unterkörper deinen Oberkörper nicht, falls du joggen gehst und dich davor intensiv aufwärmen möchtest.

Dadurch gelingt es dir im Anschluss an die Erwärmung, dynamischer und flüssiger zu laufen.

In Kombination mit den passenden Aufwärmübungen für den Oberkörper nutzt die deine Arme effektiver. Hierdurch nimmst du die Energie aus deinen Beinen besser mit und überträgst die Dynamik, solange du läufst.

Wie oft du die einzelnen Übungen wiederholen sollst, spürst du mit ausreichender Erfahrung selbst. Fünf Wiederholungen haben sich jedoch als erster Richtwert bewährt. Sieh es als kleine Orientierungshilfe und experimentiere im Anschluss mit den Wiederholungen, die sich für dich am besten anfühlen.

Sobald du dich in den einzelnen Gelenken und der beteiligten Muskulatur richtig frei und weich fühlst, kannst du die Aufwärmphase beenden und in das Lauftraining starten.

Durch gesammelte Erfahrungswerte findest du beim Warm-up dauerhaft die passende Balance zwischen dem Zeitaufwand und dem Trainingseffekt.

Bleib ungefähr fünf Minuten im Warnlauftempo, nachdem du die Übungseinheiten für die Erwärmung abgeschlossen hast. Im Anschluss kannst du effizient laufen und die Trainingsintensität steigern.

Meine acht Empfehlungen für passende Übungen nenne ich dir nun detailliert.

Hier sind meine acht Lieblingsübungen zum Aufwärmen vor dem Joggen (inklusive Video):

#1 Fußkreisen

Nimm ein Bein nach vorn und kreise deinen Fuß nach links und nach rechts.

Es hat einen positiven Effekt auf die Beweglichkeit im Sprunggelenk und hilft beim Aufwärmen der Muskulatur von Fuß und Unterschenkel.

Dadurch fällt es dir leichter dich abzurollen und du fühlst dich stimmiger mit dem Boden verbunden.

Das bemerkst du zum Beispiel, sobald du den Fuß streckst. Du beschleunigst nach diesem Warm-up besser, sobald du joggen gehst.

Bewege deinen Fuß für die Übung aktiv und rund in einem großen Kreis. Mit einem flüssigen und kreisrunden Ablauf wirst du dein Sprunggelenk effektiv mobilisieren und die beteiligte Muskulatur aufwärmen.

#2 Waden wippen

Beim Aufwärmen der Waden stellst du dich zuerst beidseitig auf den Vorfuß.

Hebe für die Warm-up-Übung deine Ferse circa zwei bis drei Zentimeter vom Boden. Daraufhin federst du mit dem Wadenmuskel sowie dem gesamten Bereich rund um deine Achillessehne in dieser Position aktiv auf und ab.

Du profitierst im Verlauf der Übung, dir mit einer kleinen Kante oder einem Bordstein mehr Platz zu verschaffen. Vor allem, falls du mit dicken und stabilen Schuhen läufst, wippt dein Wadenmuskel durch ein derartiges Hilfsmittel einfacher.

#3 Ausfallschritt und federn

Während du einen Ausfallschritt machst und federst, wärmst du die Muskulatur um die Hüfte auf.

Du kannst diese Übung stationär ausführen oder alternativ laufend einbauen, sobald du dich fürs Joggen einläufst. Im Einlaufprozess federst du nach großen Schritten jeweils zweimal in deine Hüfte.

Falls du dich stattdessen für die stationäre Variante entscheidest, machst du einen Ausfallschritt und absolvierst die Aufwärmübung stehend. Nachdem du dreimal in die Hüfte gefedert hast, wechselst du die Seite.

Aktivere währenddessen deinen Bauch sowie dein Gesäß, um in einer aufrechten Position deinen Hüftbeuger effektiv aufzuwärmen.

Verstärke die Spannung im Bauch- und Gesäßbereich, sobald du spürst, dass du versehentlich eher den Rücken beanspruchst. Damit korrigierst du eine Fehlhaltung und fühlst dich stabiler, wenn du im Anschluss laufen gehst.

Nach dieser Aufwärmübung gelingen dir längere Schritte, weil du eine abgehockte Position vermeidest.

Du sparst Energie und bist schneller.

Aufwärmen vor dem Joggen

#4 Kniebeuge

Starte für die Kniebeuge im schulterbreiten Stand. Die Füße zeigen nach vorn oder leicht nach außen.

Bringe deine Hüfte auf Kniehöhe oder etwas darunter, um deine Muskulatur in den Oberschenkeln aufzuwärmen.

Kehre die Bewegung um. Drücke dafür die Füße in den Boden, um aus der Hocke wieder zurück in den Stand zu kommen. Nachdem du diese Übung circa fünf- bis zehnmal wiederholt hast, darfst du weiter laufen und konzentrierst dich auf die anderen Körperzonen.

#5 Abhocken + Sprung

Indem du dich leicht abhockst und abspringst, erweiterst du die Kniebeuge mit zusätzlichen Elementen.

Damit integrierst du zwei Aufwärmübungen ineinander, bevor du mit dem Joggen beginnst. Du verstärkst gezielt die Aktivierung der Gesäß- und Oberschenkelmuskulatur.

Durch die intensive Übung bringen die Muskeln zusätzliche Energie auf, während du läufst und sich dein Fuß in einer kurzen Reaktionszeit auf dem Boden befindet.

Du benötigst vermutlich etwas mehr Erfahrung, um im Rahmen der Kniebeuge zugleich abzuhocken und den Sprung richtig zu absolvieren. Sobald du dich mit der ergänzenden Variante der Kniebeuge wohlfühlst, kannst du diese Abläufe fest in dein Aufwärmprogramm integrieren.

#6 Schulterkreisen

Indem du beim Aufwärmen deine Schultern vorwärts und rückwärts kreisend bewegst, löst du feste Muskulatur in deinem Oberkörperbereich.

Davon profitierst du vor allem, falls sich zum Beispiel nach langen Tagen im Büro dein Schulterbereich verspannt anfühlt. Mit derartigen Problemen fällt es dir nach der Schulterübung leichter, im Lauftraining deine Arme gut einzusetzen.

Du wandelst die Energie effektiver in Vortrieb um und vermeidest, dass in den Laufbewegungen dein kompletter Oberkörper schwankt.

Zieh die Schulter beim Kreisen richtig zurück, damit du die Übung im vollen Umfang ausführst.

Vermeide einen der häufigsten Fehler bei dieser Übung und achte darauf, nicht versehentlich die Arme statt dem Schulterbereich zu bewegen.

#7 Armkreisen

Bewege dich rückwärts und vorwärts, während du für die Erwärmung deine Arme kreisend schwingst. Kreise auf beiden Seiten in jede Richtung komplett durch, bevor du joggen gehst, um den Oberkörper mit der Übung intensiv aufzuwärmen.

Dieser Ablauf gelingt ohne Probleme, während du gehst. Dadurch eignet sich diese Aufwärmübung perfekt für den Einlaufprozess.

Teste den richtigen Ablauf trotzdem zuerst separat und sammle Erfahrungen mit dem Armkreisen. Damit du auch wirklich die gewünschte Intensität erreichst, ohne den Fokus auf die Arme zu verlieren.

Nachdem du diese Armbewegungen auf beiden Seiten circa fünfmal rückwärts sowie vorwärts wiederholt hast, darfst du dich mit den anderen Übungen aufwärmen und dein Lauftraining beginnen.

#8 BWS Rotation

Die Brustwirbelsäule lockerst du im Rahmen der Erwärmung mit der BWS-Rotationsübung, während du in einer breitbeinigen Position schulterbreit stehst.

Zeitgleich hältst du die Hüfte und den Bauch fixiert. Beide Hände legst du mit überschlagenen Unterarmen jeweils an die Ellenbogen, um den BWS-Bereich richtig aufzuwärmen.

Daraufhin drehst du den gesamten fixierten Oberkörper nach links sowie rechts und verstärkst den Effekt, indem du dich in beiden Richtungen jeweils ein zweites Mal nachbewegst.

Achte darauf, ob der obere Bereich zwischen den Schultern ausreichend beansprucht wird. Je freier du dich dort fühlst, desto intensiver und dynamischer kannst du die Warm-up-Übungen umsetzen. Bevor du joggen gehst, spürst du in diesem Wirbelsäulenbereich im Idealfall eine gelockerte Muskulatur.

Du ermöglichst damit zwischen der Hüfte und dem Oberkörper eine gute Körperrotation, mit der du die Energie in diesen Bereichen effektiver überträgst.

Vermeide während der BWS-Rotationsübung versehentlich die Beine mitzubewegen. Mit diesem Tipp gelingt es dir, dich gezielt auf den Oberkörper zu konzentrieren.

Hier findest du drei weitere effektive Übungen zur Verbesserung der BWS Beweglichkeit, die du an deinen Pausentagen separat ausführen kannst.

Fazit: Umfassendes Übungsprogramm für effektives Aufwärmen vor dem Joggen

Indem du mit den acht beschriebenen Aufwärmübungen ein umfassendes Programm für alle wichtigen Gelenke und Muskeln zusammenstellst, wirst du lockerer und effektiver laufen.

Damit berücksichtigst du alle Ansprüche, die intensives Lauftraining an den Unter- und Oberkörper stellt.

Du schützt deinen Körper vor Verletzungen und steigert deine Leistungsfähigkeit.

Das Ergebnis ist mehr Spaß und bessere Resultate beim Ausdauertraining.

Joggen im Winter: 6 Tipps für sicheres Laufen bei Minusgraden

Laufen bei Minusgraden

Viele Jogger beenden ihr Lauftraining, wenn die Temperaturen sinken.

Denn Joggen im Winter ist unbequem und es steigt die Angst vor Verletzungen. 

Laufen bei Minusgraden birgt Herausforderungen wie rutschige Wege, schlechte Sicht und die Gefahr von Unterkühlung. Die Angst ist daher berechtigt, aber trotzdem kein Grund, das Lauftraining einzustellen.

Es ist wie immer eine Frage der richtigen Vorbereitung.

Denn wenn du weißt, worauf du beim Laufen im Winter achten musst, kannst du weiter deine Laufleistung steigern, während alle anderen Zwangspausen einlegen.

Lies weiter und ich verrate dir 6 Tipps, mit denen du beim Joggen im Winter sicher unterwegs bist und beim Laufen viel Spaß hast.

Die zwei größten Herausforderungen beim Joggen im Winter

Die Balance zwischen Wärmeerhalt und Sicherheit.

Der Großteil der Läufer kämpft mit dem Risiko des Ausrutschens auf Eis, schlechter Sichtbarkeit für Autofahrer und der Gefahr einer Unterkühlung.

Es sind Dinge, auf die du dich einstellen musst.

Vielleicht ist es dir auch schon passiert, der Kälte mit nicht-atmungsaktiver, schwerer Kleidung zu begegnen, was zu Überhitzung und vermehrtem Schwitzen führte. Oder du hast das Outdoor-Training ganz gemieden und dich auf das Laufband beschränkt, was zu einer eintönigen Routine wurde.

Möglicherweise hast du sogar mit unausgeglichenen Trainingsplänen experimentiert, die weder die Ausdauer noch die spezifischen Muskeln beim Joggen im Winter fördern.

Diese Ansätze sind frustrierend und führen meistens dazu, dass das Lauftraining ganz aufgegeben wird.

Richtiger Wärmeerhalt und angepasste Sicherheit müssen daher im Fokus stehen. Dann wird sicheres Laufen bei Minusgraden möglich.

Lauftraining im Winter, das einfach Spaß macht.

Und mit dem du deine Laufleistung kontinuierlich weiter steigerst.

Laufen im Winter

6 Tipps für sicheres Laufen bei Minusgraden

Hier sind sechs wertvolle Tipps für dich, die du vor, während und nach dem Joggen im Winter beherzigen solltest.

#1 Vor dem Joggen

Kräftige alle Gelenke und Muskeln, die beim Joggen im Winter mehr zu tun haben.

Besonders auf rutschigen Böden wie Eis und Schnee, müssen die Muskeln und Gelenke mehr Arbeit leisten, um Stabilität und Gleichgewicht zu bewahren.

Die Hüftstrecker und Adduktoren spielen dabei eine zentrale Rolle, um die Beinachse zu stabilisieren.

Im Idealfall legst du bereits vor dem Joggen im Winter den Fokus verstärkt auf diese Muskeln.

Doch spätestens bei Minusgraden kommst du an einem gezielten Krafttraining nicht mehr vorbei, um Ausrutschen und Stürzen vorzubeugen.

Hier sind drei Übungen, die beim Joggen im Winter schnell für mehr Stabilität sorgen: 

#2 Ausrüstung anpassen 

Investieren Sie in leichte, atmungsaktive, wasserabweisende Laufkleidung.

Die passende Laufkleidung im Winter hilft bei der Regulierung der Körpertemperatur. Gerade bei Minusgraden ist es entscheidend, warm zu bleiben, ohne zu überhitzen.

Atmungsaktive Materialien ermöglichen es dem Schweiß, zu verdampfen und halten den Körper trocken, was sowohl für Wärme als auch für Komfort sorgt.

Mehrere dünne Schichten sind effektiver als eine dicke Schicht, weil sie deine Körperwärme besser speichern.

Sie bieten die Flexibilität, bei Bedarf Schichten hinzuzufügen oder zu entfernen, um auf Veränderungen der Körpertemperatur während des Laufs zu reagieren.

Und achte unbedingt auf reflektierende Elemente an der Kleidung. Dann wirst du von Autofahrern und anderen Verkehrsteilnehmern besser gesehen.

Das ist gerade im Winter wichtig, wenn die Tage kürzer und die Sicht schlechter ist.

Hier ist noch ein kurzer Tipp für dich, worauf du bei der Kleidung achten solltest und was ich anfangs falsch gemacht habe:

#3 Rutschfeste Laufschuhe 

Wähle die richtigen Schuhe für mehr Halt auf Eis und Schnee.

​​​​​​​​​​​​​​Ein guter Grip ist entscheidend, um auf rutschigen Oberflächen sicher zu laufen.

Rutschfeste Schuhe oder spezielle Winterlaufschuhe sind mit Sohlen ausgestattet, die speziell fürs Laufen bei Minusgraden und den besonderen Bedingungen entworfen wurden.

Sie verfügen über ein tieferes, aggressiveres Profil und Materialien, die auch bei niedrigen Temperaturen nicht hart und rutschig werden. Dies minimiert das Risiko von Ausrutschen und Stürzen.

Stabilität ist beim Laufen ebenso wichtig, wie der Grip. Spezielle Winterlaufschuhe bieten eine verbesserte Bodenhaftung und zusätzliche Stabilität. Dies ist besonders wichtig beim Laufen auf unebenem Gelände, wo Eis und Schnee die natürliche Laufbewegung stören.

Ich laufe im Winter gerne diesen Schuh von Nike.

#4 Aufwärmroutine verstärken

Ein intensiveres Aufwärmprogramm ist im Winter unerlässlich.

Bei niedrigen Temperaturen sind Muskeln und Gelenke steifer und anfälliger für Verletzungen.

Eine Aufwärmroutine mit leichten dynamischen Übungen erhöht die Durchblutung und bereitet den Körper besser auf die Belastung vor.

Und ein gut aufgewärmter Körper ist leistungsfähiger.

Durch das Aufwärmen werden Herzfrequenz und Atmung langsam erhöht, was eine effizientere Sauerstoffzufuhr während des Laufens ermöglicht.

Hier sind sieben einfache Übungen für dich, die du vor dem Joggen im Winter ausführen solltest: 

#5 Sicher Laufen

Passe deine Route an.

Unabhängig von richtiger Ausrüstung und passenden Laufschuhen reduziert die Wahl gut beleuchteter und geräumter Wege das Risiko von Unfällen.

Deine bevorzugten Laufrouten können mit Schnee bedeckt oder vereist sein, was das Risiko von Ausrutschen und Stürzen erhöht. Eine gut beleuchtete Laufstrecke bietet eine klare Sicht auf solche potenziellen Gefahren.

Du erkennst auf gut beleuchteten Weg vereiste Abschnitte frühzeitig und kannst sie umgehen.

Ebenso erhöht sich die Sicherheit, wenn du in gut beleuchteten Bereichen oder tagsüber läufst, da Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer dich schneller sehen.

Das solltest du vorwiegend in städtischen Gebieten oder an Straßenrändern bedenken, wo die Verkehrsdichte höher ist.

Zusätzliche Maßnahmen wie das Aufsetzen einer Stirnlampe bringt weitere Sicherheit.

Du hast eine bessere Sicht auf deine Laufstrecke und andere sehen dich schon von Weitem.

Ich nutze diese Stirnlampe bei meinem Lauftraining im Winter.

#6 Nach dem Joggen

Wechsle sofort in trockene Kleidung.

Du schwitzt während des Laufens, was deinen Körper in kalter Umgebung schnell abkühlt.

Deine Körpertemperatur sinkt rapide ab, was in Kombination mit feuchter Kleidung noch verstärkt wird.

Ein schneller Wechsel in trockene, warme Kleidung hilft, die Körperwärme zu bewahren und reguliert die Körpertemperatur.

Zusätzlich hebt nach dem Laufen bei Minusgraden ein heißer Tee oder eine warme Suppe das Wohlbefinden.

Unterstützen kannst du das Ganze mit einem heißen Tee oder warmen Suppe.

Das hebt nach dem Laufen bei Minusgraden nicht nur die Körpertemperatur, sondern auch das Wohlbefinden.

Hier ist noch ein Tipp für dich, um dich nach dem Joggen schneller zu erholen:

Fazit: 

Sicheres Joggen im Winter erfordert nicht nur die richtige Ausrüstung, sondern auch eine angepasste Herangehensweise.

Durch die richtige Kleidung, geeignete Laufschuhe, ein umfassendes Aufwärmprogramm und eine sichere Route kannst du weiter gezielt deine Ausdauer trainieren.

Und mit der angemessenen Nachsorge erreichst du sogar in der kalten Jahreszeit deine Laufziele.

Diese Schritte helfen dir, den Spaß am Laufen bei Minusgraden zu bewahren, ohne deine Sicherheit zu gefährden.

Du überwindest spielerisch die Herausforderungen des Winters und kannst dein Lauftraining das gesamte Jahr über aufrechterhalten.

Lauftraining Anfänger: 10 Tipps für den idealen Einstieg

Lauftraining Anfänger

Laufen ist ein toller Sport, der dir einige gesundheitliche Vorteile bringt.

Es stärkt das Herz-Kreislauf-System, beansprucht und kräftigt deine Muskulatur und hilft beim Abnehmen und Stressabbau.

Anfänger können durch einen nicht idealen Anfang die Lust am Joggen schnell verlieren.

Damit der Start ins Lauftraining optimal gelingt und du motiviert bleibst, habe ich dir 10 hilfreiche Tipps zusammengestellt.

Ein Plan für Lauftraining Anfänger, der nicht über- und unterfordert

Um optimale Ergebnisse zu erzielen und Verletzungen zu vermeiden, sollte dein Lauftraining dich weder überfordern noch unterfordern.

Ein zu intensives Training führt zu Überlastung und Ermüdung. Insbesondere Anfänger, die noch nicht die nötige Grundfitness haben, können schnell an ihre Grenzen geraten und ihren Körper völlig entkräften.

Ein angemessener Plan fürs Joggen berücksichtigt deine individuellen Fähigkeiten und steigert die Belastung schrittweise.

Wenn dein Trainingsplan zu einfach ist, verlierst du eventuell das Interesse am Laufen.

Nimmst du kaum oder keine Fortschritte wahr, ist die Motivation rasch dahin.

Das ist vergleichbar mit einem Bergsteiger, der dem Gipfel nicht ein Stück näherkommt. Der Antrieb lässt nach, was dein Vorhaben gefährdet. Allerdings sorgt ein zu anspruchsvolles Training bei einem Anfänger für Frustration und Überforderung.

Ein ausgewogener Trainingsplan bringt stetige Fortschritte und hält die Motivation aufrecht.

Mit diesen 10 Tipps ist der Anfang leichter

Meine Ratschläge sollen dir dabei helfen, den Einstieg ins Lauftraining effektiver zu gestalten und Frust zu vermeiden.

Laufen anfangen

Tipp 1: Lasse deine Fitness prüfen

Bevor du mit deinem Lauftraining startest, empfiehlt sich ein Check-up bei deinem Hausarzt.

Joggen belastet deinen Körper, deshalb können eine Erkrankung und andere physische Gegebenheiten den Sport für dich tabu machen. Dass deine Fitness zu Beginn nicht die beste ist, liegt auf der Hand. Dennoch ist eine Überprüfung sinnvoll, um Risiken vorzubeugen.

Du solltest den Gang zum Arzt im Vorfeld anstreben, wenn du:

  • älter als 40 Jahre bist
  • länger keinen Sport mehr getrieben hast
  • schwanger bist
  • an Übergewicht leidest
  • Herz-Kreislauf-Probleme hast
  • Asthma, Diabetes oder andere chronische Erkrankungen hast

Ein versierter Mediziner prüft dich auf Herz und Nieren und hat im Idealfall keine Einwände. Bestehen Bedenken, nimm die Warnungen besser ernst und widme dich einer anderen Sportart. Bei Einschränkungen durch Herz-Kreislauf- und Gelenkprobleme oder starkes Übergewicht gilt Mobilität- und Krafttraining mit leichten Gewichten als gute Alternative oder Vorbereitung.

Tipp 2: Starte mit kurzen Etappen inklusive Aufwärmphasen

Viele Anfänger machen zu Beginn des Trainings einen Fehler: Sie wollen gleich alles auf einmal.

Du bist motiviert und steckst voller Energie, da kann doch eine Strecke von 5 Kilometern nicht zu viel sein, oder? Irrtum. Es ist sinnvoll, mit kurzen Laufwegen anzufangen und sich dann Schritt für Schritt zu steigern. Teste erst deine Grenzen, bevor du dich in einen Marathon stürzt.

Ein Lauftraining von 15 bis 20 Minuten ist für den Einstieg ratsam. Du kannst den Rest des Weges einfach gehen, um wieder zu deinem Startpunkt zu gelangen. Während deiner Bewegung merkst du sofort, ob du fit genug für die ganze Strecke bist. Nehmen sich Anfänger für den Start mehr vor und schaffen die Vorgabe nicht, sorgt das unnötig für Unbehagen.

Gehe die Sache lieber behutsamer an, damit die Motivation nicht direkt sinkt.

Um deine Muskulatur auf die Bewegungsabläufe ideal vorzubereiten, kannst du dich mit Dehnübungen aufwärmen. Alternativ läufst du die ersten Minuten langsam, damit sich dein Körper auf die Anstrengung einstellt. Wie die Aufwärmphase erfolgt, ist dir überlassen.

Darauf zu verzichten, ist ein No-Go.

Durch das Aufwärmen verbessert sich die Belastbarkeit von Muskeln, Bändern und Sehnen, zudem wird dein Kreislauf auf das Lauftraining eingestimmt.

Tipp 3: Laufe in einem angenehmen Tempo

Ich empfehle, in einem Tempo zu joggen, das dich nicht zu sehr aus der Puste bringt. Es existiert keine feste Regel, wie zügig sich Anfänger bewegen sollten. Ein geeignetes Lauftraining gestattet dir, dass du mühelos durch die Nase atmen und mit einem Laufpartner plaudern kannst.

Statt sich auf die Geschwindigkeit zu fokussieren, ist bei einem Anfänger eine Überwachung der optimalen Sauerstoffzufuhr sinnvoller.

Ein Tempo von 7 Minuten pro Kilometer hat sich in der Praxis als idealer Einstieg für Neulinge erwiesen. Diese Geschwindigkeit ist etwas sportlicher als schnelles Gehen und gewährt ebenso einen Leistungsanstieg.

Das Augenmerk auf ein achtsames und behutsames Starttempo zu legen, setzt bei einem Anfänger den Grundstein für eine nachhaltige und erfolgreiche Laufpraxis. Berücksichtige stets die Bedürfnisse deines Körpers und passe die Intensität entsprechend an, um eine kontinuierliche Verbesserung zu gewährleisten.

Falls dies nicht deinen ursprünglichen Vorstellungen entspricht, bedenke dabei, dass dein Organismus zum Anpassen an die neue Herausforderung ein wenig Zeit benötigt.

Tipp 4: Mache zwischendurch Gehpausen

Für Anfänger ist es ratsam, ein Intervalltraining zu absolvieren.

Wechsel in bestimmten Abständen zwischen Gehphasen und Laufabschnitten. Das reduziert die Belastung und erleichtert die Gewöhnung an das Lauftraining. Jogge beispielsweise für 3 Minuten und gönne deinem Körper anschließend eine Erholungspause der gleichen Zeit. Fordert dich dieses Intervall nicht, läufst du für 5 Minuten und erholst dich dazwischen jeweils 3 Minuten lang. Das Ganze wiederholst du 4 bis 5 Mal.

Die Bewegung in Intervallen kann die Gesamtausdauer verbessern, da sich der Körper in den weniger anspruchsvollen Minuten teilweise erholt. Durch ein Intervall-Lauftraining förderst du außerdem eine Erhöhung deiner Laktat-Toleranz und deine Tempofestigkeit. Daneben kannst du mit dieser Art des Trainings den mentalen Aspekt des Laufens ansprechender gestalten.

Die abwechselnden Phasen von Anstrengung und Erholung machen das Joggen für Anfänger interessanter und weniger monoton.

Tipp 5: Wähle Strecken mit breiten Wegen und idealem Untergrund

Nicht nur Anfänger sollten sich ihre Laufstrecke bewusst aussuchen.

Wähle am besten Wege, die breit genug sind, um Fußgängern und Radfahrern nicht in die Quere zu kommen. Musst du beim Joggen ständig um andere Personen auf der Strecke herumtänzeln, senkt das die Freude an der Sache.

Bedenke auch, auf welchem Untergrund du bei deiner favorisierten Strecke unterwegs bist. Weiche Waldböden bieten eine solide Dämpfung und absorbieren Stöße. Das Laufen auf Naturpfaden ist deshalb für Anfänger eine gute Idee. Zudem beanspruchen Unebenheiten zusätzliche Muskelgruppen, die auf flachen, gleichmäßigen Oberflächen nicht erforderlich sind.

Asphaltierte Wege eignen sich für schnelles Laufen, federn jedoch nicht. Ein Lauftraining auf diesen Strecken muss aber nicht die Gelenke belasten. Hier kommt es auf das passende Schuhwerk an, um keinen Schaden anzurichten.

Das Laufen im Sand ist anstrengender und erfordert mehr Energie. Anfänger sollten sich einen solchen Untergrund nur bedingt aussuchen. Sand gewährt allerdings eine hohe Dämpfung und stärkt die Fuß- und Unterschenkelmuskulatur.

Ein Schotterweg ist für den Einstieg nicht empfehlenswert. Der unregelmäßige Untergrund führt zu Instabilität und kann deine Lust aufs Laufen reduzieren.

Tipp 6: Messe beim Lauftraining deinen Puls

Um herauszufinden, wie sehr dich dein Lauftraining fordert, ist eine Pulsmessung zweckmäßig. Mit geeigneter Technik am Handgelenk überwachst du deine Herzfrequenz und erkennst, ob die Anstrengung beim Joggen zu belastend oder zu unterfordernd ist.

Eine grundlegende Richtlinie besagt, dass die Trainingsherzfrequenz im Bereich von 60 bis 85 Prozent der maximalen Herzfrequenz liegen sollte. Diese Vorgabe ist unabhängig davon, ob ein Anfänger oder fortgeschrittener Läufer joggt. Den idealen Pulsbereich für dein Lauftraining ermittelst du mit dieser Formel:

Ruhepuls + (220 – 3/4 Alter – Ruhepuls) x 0,6

Kennst du deine maximale Herzfrequenz nicht, gilt die Faustregel: 220 minus das Lebensalter.

Puls beim Lauftraining

Tipp 7: Überwache deinen Kalorienverbrauch für mehr Motivation

Willst du durch dein Lauftraining mitunter etwas Gewicht verlieren, ist ein Zähler der verbrauchten Kalorien ratsam.

Anfänger neigen dazu, schnell das Interesse am Laufen zu verlieren.

Die Verfolgung des Kalorienverbrauchs und der damit erzielten Fortschritte kann motivierend sein. Wenn du siehst, wie viele Kalorien während des Trainings verbrennen, bietet dies einen Anreiz, weiterzumachen.

Ein Zähler trägt außerdem dazu bei, die Effizienz des Laufens zu optimieren. Durch das Verständnis der Energiebilanz können Anfänger ihr Training anpassen und ihre Ziele effektiver erreichen.

Tipp 8: Trage geeignete Laufschuhe

Passende Laufschuhe stellen die Basis für deine Ausrüstung.

Sie bestimmen maßgeblich, ob dein Lauftraining sicher und gelenkschonend erfolgt. Es muss nicht das teuerste Schuhwerk sein, um gut damit zu laufen.

Wenn die Schuhe die folgenden Anforderungen erfüllen, kannst du zugreifen:

  • perfekte Passform
  • adäquate Dämpfung
  • leichtes Gewicht
  • Atmungsaktivität

Die Schuhe sollten hervorragend passen und weder zu eng noch zu locker sitzen.

Achte darauf, genügend Platz im Zehenbereich zu haben. Ungefähr eine Daumenbreite vor dem längsten Zeh ist ideal. Probiere die Schuhe vor dem Kauf aus und ziehe sie mit Socken an, die du beim Lauftraining trägst.

Eine Dämpfung ist sinnvoll und hilft, den Aufprall beim Laufen zu absorbieren. Das reduziert die Belastung auf Gelenke, primär bei harten Untergründen und macht deine Bewegung angenehmer. Je nach Laufstrecke und persönlichen Vorlieben wählst du zwischen geringer, mittlerer und hoher Dämpfung.

Leichte Sportschuhe beschweren nicht und eignen sich für ein Anfänger-Lauftraining bei jedem Tempo. Wichtig ist, dass sie aus robusten Materialien gefertigt sind und ausreichend Unterstützung bieten. Auch die Atmungsaktivität spielt eine Rolle. Kann Schweiß aus dem Schuh nicht entweichen, beeinträchtigt das den Tragekomfort.

Eine Investition in geeignete Laufschuhe lohnt und kann sich bei guter Qualität schnell amortisieren. Anfänger sollten aber keine Unsummen für das Schuhwerk ausgeben, bevor das Joggen nicht ein fester Bestandteil der Lebensweise ist.

Tipp 9: Nutze Funktionskleidung

Funktionskleidung ist für das Joggen vorteilhaft und auch einem Anfänger zu empfehlen.

Die Kleidung besteht aus speziellen Materialien, die Schweiß von der Haut weg transportieren. Das Material leitet die Feuchtigkeit nach außen, wo sie schnell verdunstet. Dies hilft, den Körper trocken zu halten. Neben einem guten Feuchtigkeitsmanagement punktet die funktionale Trainingskleidung durch Atmungsaktivität. Sie unterstützt die Luftzirkulation und reguliert dadurch die Körperwärme, was insgesamt für ein angenehmeres Tragegefühl sorgt.

Funktionskleidung trocknet außerdem schneller, weist oft nur ein geringes Gewicht auf und bietet Bewegungsfreiheit. Ein weiterer Vorteil ist der Schutz vor Witterungseinflüssen. Je nach Material und Funktionsweise halten die Sachen Regen, Wind und UV-Strahlen ab.

Tipp 10: Baue Ruhetage zum Regenerieren ein

Als Anfänger sollten die Ruhetage im Vergleich zu den Tagen mit Lauftraining deutlich überwiegen.

Starte in der ersten Woche mit 2 bis 3 Einheiten. Hat sich dein Körper an das Joggen gewöhnt, kannst du ab der 4. Woche die Anzahl erhöhen. Mehr als 5 Trainingstage sollten es jedoch nicht sein. Anfänger benötigen die Phasen der Erholung, um wieder zu Kräften zu kommen. In dieser Zeit verarbeitet dein Körper die gesetzten Impulse und wächst über das anfängliche Leistungsniveau hinaus.

Fällt dein Lauftraining aufgrund einer Verletzung, Krankheit oder anderer Umstände einige Wochen aus, startest du gemächlich von Neuem. Ich rate davon ab, Trainingstage nachzuholen oder angeschlagen mit dem Plan weiterzumachen.

Verletzungen und Erkrankungen schwächen den Körper und erfordern eine vollständige Genesung.

Fazit: Einstieg ins Lauftraining entspannt angehen

Anfänger sollten mit dem Laufen schrittweise starten, Ruhetage zwischen Trainingseinheiten einlegen und auf Warnzeichen ihres Körpers achten.

Ein Check-up deiner Gesundheit im Vorfeld beugt Risiken durch das Lauftraining vor.

Jogge zu Beginn aufgewärmt kurze Strecken bei gemächlichem Tempo und wechsle zwischen Laufeinheiten und Gehphasen.

Mit einem Pulsmesser überwachst du deine Herzfrequenz und erkennst Überbelastung und Unterforderung.

Achte bei deinen Laufwegen auf den Untergrund und eine ausreichende Breite.

Ein gutes Schuhwerk federt auf Asphalt, sodass du Wege mit derartiger Beschaffung nicht meiden brauchst.

Funktionskleidung reguliert die Körperwärme, leitet Schweiß ab und schützt dich vor den Elementen.