Kopenhagen Marathon 2025

Es läuft, bis es nicht mehr läuft.

Ein Marathon den ich nicht mehr vergessen werde. Eine sehr schöne Strecke, verrückte Dänen und wieder ein neues Puzzleteil für meine zukünftige Marathonvorbereitung.

Kopenhagen Marathon 2025 – Ich habe ihn getroffen…

Am 11.05.2025 stand ich zum zweiten mal an der Startlinie eines Marathon. Bevor ich 2024 in Stockholm gelaufen bin, habe ich diese Distanz immer nur in einer Triathlon Langdistanz absolviert.

Bis 2023 war ich auch überzeugt, dass ich nie einen Marathon als Einzelrennen laufen werde. Aber mit 2 kleinen Kindern und weniger Priorität für ein umfangreiches Training reifte der Gedanke immer mehr diese Überzeugung aufzugeben.

Zurück nach Kopenhagen. Wir hatten, wie auch für Stockholm, einen Städtetrip aus dem Marathon gemacht. Dieses mal jedoch erst Marathon und dann noch ein paar Tage durch die Stadt. Vorweg, dass hat viel besser geklappt.

Bevor ich am Sonntag mit dem Marathon an der Reihe war, hatte sich meine Tochter gewünscht, dass ich sie bei ihrem 2km Kinderlauf begleite.

Zielzeit 10:41 min und Platz 1 in ihrer Kategorie, die Messlatte liegt hoch.

Am nächsten Morgen ging es mit unerwartet wenig Aufregung an den Start des Marathons. Ich hatte mir im Kopf einen defensiven Start zurecht gelegt und wollte den Fokus vor allem auf die zweite Hälfte des Marathons legen.

Nach dem Start habe ich sehr schnell einen angenehmen Rhythmus gefunden und war im Feld gut positioniert. Entgegen dem Marathon in Stockholm wurde um mich herum ein ähnliches Tempo gelaufen und es entstand keine Hektik mit überholen und Ausweichen.

Punkt 1 gefixt und zufrieden auf den ersten 10 Kilometern unterwegs.

Das Publikum an der Strecke war verrückt, in mehreren Reihen standen die Zuschauer an der Strasse und haben euphorisch angefeuert. Ich dachte, ok hier in der Innenstadt wird das so sein aber später sicher nachlassen.

Ich wurde eines besseren belehrt. Pausenlos war der Support der Zuschauer atemberaubend. So viele Menschen an einer Laufstrecke hatte ich erst selten gesehen. Ironman Kalmar fällt mir da ein und es gibt direkt ein Gänsehaut.

Zurück zum Marathon. Ich war am Halbmarathon angekommen und es ging mir sehr gut. Es war ein perfekte erste Hälfte. Die Uhr stand bei 1:58:16 und ich war damit am oberen Korridor meiner angestrebten Zielzeit zwischen 4:00 und 4:15 Stunden.

Nach weiteren 9 Kilometern habe ich dann den Mythos kennen gelernt, von dem ich bis dahin nur gehört habe. Ziemlich genau bei KM30 kam den Mann mit dem Hammer. Mein Magen rebellierte. Ich hatte an der letzten Verpflegung ein Getränk gegriffen, dass mir scheinbar nicht bekam. Oder es war Zufall.

Auf jeden Fall ist mir ziemlich direkt der Ofen ausgegangen. Magenkrämpfe, Übelkeit und keine Kraft mehr in den Beinen. Die letzten knapp 12 Kilometer bis ins Ziel waren sehr weit.

Nach gesamt 4:26:15h war der Kopenhagen Marathon geschafft. Eine sehr schöne Strecke und Wahnsinns Support an der Strecke. Vielen Dank Kopenhagen.

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